Anthropic erweitert Claude Agents um Zeitpläne und sichere APIs

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Kurzfassung

Quellen

Anthropic erweitert seine Managed Agents um automatisierte Zeitpläne und sichere Schnittstellen für externe Programme.
Entwickler können KI-Modelle nun ohne eigene Infrastruktur nach festen Intervallen arbeiten lassen.
Sensible API-Schlüssel für Kommandozeilen und Webzugriffe bleiben dank der neuen Vaults vor der KI verborgen.
Firmen wie Rakuten und Notion nutzen die Beta-Version bereits für selbstständige Datenanalysen und Dateiuploads.

Anthropic: New in Claude Managed Agents – run agents on a schedule and store environment variables in vaults

Anthropic hat die Claude Managed Agents um zwei zentrale Funktionen erweitert. Entwickler können die KI-Agenten nun nach festen Zeitplänen ausführen und über sichere Umgebungsvariablen mit externen Diensten verbinden. Beide Neuerungen stehen in einer öffentlichen Beta-Phase auf der Claude Platform bereit. Automatisierte Ausführung ohne eigene Infrastruktur Bisher mussten Entwickler eigene Systeme aufsetzen, um Claude-Agenten regelmäßig zu starten. Durch die neuen zeitgesteuerten Deployments erhalten die Modelle nun direkt einen zugewiesenen Cron-Zeitplan. Zu jedem festgelegten Zeitpunkt startet eine neue Sitzung und erledigt die definierte Aufgabe. Anthropic übernimmt dabei das vollständige Hosting des Schedulers. Diese Funktion eignet sich für wiederkehrende Prozesse wie nächtliche Datensynchronisationen oder wöchentliche Berichte. Aktive Deployments lassen sich jederzeit pausieren oder manuell außerhalb des Rhythmus anstoßen. Das Unternehmen Rakuten nutzt diese Automatisierung bereits in der Praxis. Dort werten Agenten regelmäßig Tabellendaten aus und erstellen daraus fertige Berichte für das Management. + Quelle: Anthropic Sichere Schlüsselverwaltung für die Kommandozeile Neben den Zeitplänen öffnet Anthropic einen schlanken Weg für die Systemintegration. Die sogenannten Vaults unterstützen nun Umgebungsvariablen. Dadurch können Kommandozeilen-Programme (CLIs), die in der Sandbox des Agenten installiert sind, authentifizierte Anfragen stellen. Entwickler hinterlegen dafür einen API-Schlüssel und definieren die zugelassenen Zieldomains. Die Architektur ist dabei strikt auf Sicherheit ausgelegt. Der KI-Agent selbst hat keinen direkten Zugriff auf den Klartext-Schlüssel, sondern sieht lediglich einen Platzhalter. Erst an der Netzwerkgrenze wird der echte Schlüssel in die HTTP-Anfrage eingefügt. Dies geschieht ausschließlich bei Zielen, die zuvor explizit freigegeben wurden. Ändert ein Administrator den Schlüssel im Vault, greifen alle laufenden Sitzungen bei der nächsten Abfrage automatisch auf den neuen Wert zu. + Quelle: Anthropic Webzugriff für autonome Agenten Durch diese Art der Authentifizierung erhalten die Managed Agents erstmals auch Browser-Fähigkeiten. Dienste wie Browserbase oder KERNEL ermöglichen es den KI-Modellen, eigenständig im Web zu navigieren. Auch andere Unternehmen integrieren ihre bestehenden Systeme über diesen Weg. Notion nutzt die sicheren Umgebungsvariablen für die Einbindung der eigenen CLI. So kann der Agent Dateien hochladen, ohne dass sensible Token direkt an das Modell fließen. Damit positioniert Anthropic seine Plattform weiter als umfassende Lösung für autonome und sichere Arbeitsabläufe im Unternehmensumfeld. Anzeige

Quelle: www.all-ai.de

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