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Kurzfassung
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Quellen
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Die US-Regierung und OpenAI verhandeln über eine direkte Staatsbeteiligung an dem Unternehmen.
Ein geplanter Wohlstandsfonds soll amerikanische Bürger finanziell am Erfolg der Technologie beteiligen.
Vor dem anstehenden Börsengang von OpenAI könnte die Zusammenarbeit als Schutz vor Regulierung dienen.
Kritiker warnen jedoch vor enormen finanziellen Risiken und einer möglichen Rettung mit Steuergeldern im Krisenfall.
AP News: Donald Trump, Bernie Sanders and Sam Altman are all talking about public ownership in AI
Trump administration, OpenAI discussing possible government stake in the AI startup
CNBC: Trump administration, OpenAI discussing possible government stake in the AI startup
Die US-Regierung verhandelt aktuell mit OpenAI über eine direkte Staatsbeteiligung an dem Unternehmen. Im Zentrum der Gespräche steht ein nationaler Wohlstandsfonds, der amerikanische Bürger unmittelbar an den Gewinnen der Technologie beteiligen soll. Anteile für die Bevölkerung OpenAI-Chef Sam Altman diskutiert bereits seit dem Jahr 2025 mit der Regierung unter Präsident Donald Trump über dieses Konzept. Demnach könnte das Startup Firmenanteile an einen staatlichen Fonds abtreten. Dieser »Public Wealth Fund« würde in langfristige Werte investieren und die Erträge an die Bürger ausschütten. Trump bestätigte die andauernden Gespräche jüngst an Bord der Air Force One. Die Öffentlichkeit könne durch solche Modelle im Grunde zum Partner werden. Bereits im Februar 2025 unterzeichnete der Präsident eine Durchführungsverordnung zur Gründung eines entsprechenden Staatsfonds. Die US-Regierung hält aktuell ohnehin schon Anteile an großen Technologiekonzernen wie Intel und IBM. Anzeige Vorbereitung auf den Börsengang Private Investoren bewerten OpenAI derzeit mit mehr als 850 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen bereitet sich noch im laufenden Jahr auf einen möglichen Börsengang vor. Eine enge Verflechtung mit dem Staat könnte in dieser Phase als politischer Schutzschild gegen strenge Regulierungen dienen. Auch über Parteigrenzen hinweg findet die Idee Anklang. US-Senator Bernie Sanders besprach das Konzept ebenfalls mit Altman. Sanders plant einen Gesetzentwurf, der eine Steuer von 50 Prozent auf Aktien großer KI-Firmen vorsieht, um damit den öffentlichen Fonds zu finanzieren. Im Gegenzug erhielte die Regierung Stimmrechte und Sitze in den Vorständen. Finanzielle Risiken für den Staat Eine staatliche Beteiligung birgt jedoch wirtschaftliche Gefahren. Kritiker vergleichen die Situation mit der Finanzkrise von 2008, als der Staat eingreifen musste, um als »too big to fail« eingestufte Konzerne zu retten. OpenAI und Konkurrenten wie Anthropic verzeichnen zwar steigende Umsätze, operieren aber gleichzeitig noch immer mit Verlusten. Wenn der Staat als Anteilseigner auftritt, entsteht ein direkter Anreiz, strauchelnde Unternehmen im Notfall mit Steuergeldern zu stützen. Bislang gibt es keine offiziell beschlossenen Konditionen für die geplante Partnerschaft.
Quelle: www.all-ai.de