Elon Musk klaut bei Anthropic und wird dafür belohnt

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Kurzfassung

Quellen

xAI hat heimlich Daten von Anthropics Claude und OpenAI genutzt, um eigene Modelle kostengünstig zu trainieren.
Das Start-up kämpft intern mit Personalverlust und vermietet seine Hardware nun gezwungenermaßen an Google und Anthropic.
Google zahlt künftig 920 Millionen US-Dollar im Monat für 110.000 Nvidia-Chips, während Anthropic den Supercomputer Colossus 1 nutzt.
Da die Konkurrenz ihre Technologie künftig auf Musks Servern betreibt, entsteht die Gefahr eines heimlichen Datendiebstahls im Rechenzentrum.

The Information: xAI went chasing Anthropic powering
All-AI: Elon Musk kopiert KI-Modelle von OpenAI
The Decoder: Google mietet 110.000 Nvidia-KI-Chips von SpaceX
xAI: New Compute Partnership with Anthropic

Elon Musks KI-Unternehmen xAI hat heimlich die Technologie der Konkurrenz genutzt, um eigene Schwächen bei der Modellentwicklung zu kaschieren. Gleichzeitig wandelt sich das Unternehmen vom KI-Entwickler zum Infrastruktur-Anbieter und vermietet seine gewaltigen Rechenkapazitäten nun für Milliardenbeträge an Google und Anthropic. Destillation statt Eigenentwicklung Über Monate hinweg griff xAI systematisch auf die Ausgaben von Anthropics Modell Claude zu, um die eigenen Coding-Fähigkeiten zu trainieren. Selbst als Anthropic den offiziellen Zugang sperrte, nutzten die Ingenieure private Konten und externe Vermittlungsdienste wie Blackbox AI, um die Datenabfrage ungehindert fortzusetzen. Dieses Vorgehen nennt sich Destillation. Entwickler nutzen dabei die Antworten überlegener KI-Modelle, um deutlich kostengünstiger eigene KI-Modelle zu trainieren. Führende Anbieter wehren sich stark gegen dieses Abgreifen von Daten, da es meist gegen die offiziellen Nutzungsbedingungen verstößt. Elon Musk bestätigte diese Praxis bereits im April unter Eid. Vor Gericht räumte er ein, dass xAI für das hauseigene Modell Grok teilweise auf die Technologie von OpenAI zurückgegriffen hat und bezeichnete dies als branchenüblich. Anzeige Personalschwund und gelöschte Daten Die Abhängigkeit von fremden Daten hat einen handfesten Grund, denn die eigene Entwicklungsabteilung von xAI steht offenbar vor großen internen Problemen. Das Team für das Pretraining ist auf weniger als fünf Personen geschrumpft. Zusätzlich haben vier leitende Entwickler sowie mehrere Mitgründer das Unternehmen innerhalb weniger Monate verlassen. Ein schwerer Fehler verschärfte die Lage im Rechenzentrum. Ein Mitarbeiter löschte angeblich versehentlich zentrale Trainingsdaten, wodurch die Arbeit von zwei bis drei Wochen verloren ging. Dementsprechend ehrlich fiel Musks Einschätzung zur eigenen Leistungsfähigkeit aus. Vor Gericht ordnete er sein Unternehmen lediglich als überschaubaren Akteur deutlich hinter Anthropic, OpenAI und Google ein. Milliardenverträge mit der Konkurrenz Anstatt eigene KI-Modelle an die Spitze zu bringen, vermietet Musk nun die Rechenleistung seiner Rechenzentren. Google hat einen Vertrag über 920 Millionen US-Dollar im Monat unterzeichnet, der bis Juni 2029 läuft. Im Gegenzug erhält der Konzern Zugriff auf etwa 110.000 Nvidia-KI-Chips, um die Nachfrage nach der eigenen Plattform zu decken. Auch Anthropic mietet sich für 1,25 Milliarden US-Dollar monatlich in die Infrastruktur ein. Das KI-Unternehmen nutzt den Supercomputer Colossus 1, der mit über 220.000 Nvidia-Grafikprozessoren der Typen H100, H200 und GB200 ausgestattet ist. Anthropic will damit die Kapazitäten für Abonnenten der Stufen Claude Pro und Claude Max ausbauen. Zusammen ergibt das pro Jahr Einnahmen von über 25 Milliarden US-Dollar für xAI! Anzeige Ein riskantes Spiel für die Mieter Diese Entwicklung birgt für Google und Anthropic ein brisantes Risiko. Die Unternehmen verlagern das Training und den Betrieb ihrer wertvollsten KI-Modelle künftig direkt in die Rechenzentren eines Konkurrenten. xAI hat in der Vergangenheit bewiesen, dass es fremde Technologien konsequent für eigene Zwecke nutzt. Es stellt sich daher die Frage, ob xAI diese physische Kontrolle über die Hardware nicht missbrauchen wird, um von den führenden Modellen der Konkurrenz heimlich zu lernen.

Quelle: www.all-ai.de

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