Amazon Prime Video startet drei KI Serien

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Kurzfassung

Quellen

Amazon MGM Studios und AWS finanzieren über einen neuen Fonds drei KI-gestützte Animationsserien für Prime Video.
Die Produktionen nutzen die neue Plattform Project Nara, welche gängige Programme wie Blender und Unreal Engine nahtlos mit KI-Modellen verknüpft.
Die Plattform trainiert mit hauseigenen Inhalten, um logische Videofehler zu vermeiden und den kreativen Prozess massiv zu beschleunigen.
Trotz des hohen Automatisierungsgrades arbeiten die Studios bei allen Formaten weiterhin mit echten Schauspielern und professionellen Synchronsprechern.

Amazon MGM Studios – Prime Video Orders Three New Animated Series from GenAI Creators’ Fund
Variety – Amazon MGM Studios Embraces AI: Greenlights Three Series

Amazon MGM Studios und AWS bringen drei neue Animationsserien zu Prime Video. Die Produktionen basieren auf der neuen KI-Plattform Project Nara, die den kreativen Prozess beschleunigt und sich in etablierte Videoprogramme integriert. KI als Unterstützung, nicht als Ersatz Die wichtigste Erkenntnis vorweg: Es handelt sich nicht um komplett computergenerierte Werke. Die Serien »Cupcake & Friends«, »Love, Diana Music Hunters« und »Punky Duck« sind animierte Formate, die mit starker KI-Unterstützung entstehen. Amazon betont, dass der Mensch weiterhin die kreative Kontrolle behält. In allen KI-gestützten Projekten arbeiten die Entwickler mit menschlichen Schauspielern und professionellen Synchronsprechern zusammen. Die KI-Modelle übernehmen die zeitaufwendigen Rendering- und Anpassungsschritte, verdrängen aber nicht das grundlegende Handwerk der Beteiligten. Neben den Animationen plant Amazon bereits einen Kurzfilm mit echten Darstellern. Anzeige Integration in den professionellen Alltag Die Technologie hinter den Serien nennt sich Project Nara. Amazon verbindet hier externe KI-Modelle für Videos mit eigenen Varianten, die ausschließlich auf bestehenden Inhalten der hauseigenen MGM-Studios trainiert wurden. So entstehen konsistente Charaktere und flüssige Übergänge zwischen einzelnen Szenen, an denen bisherige KI-Modelle häufig scheitern. Die neue KI-Plattform agiert dabei nicht in einer isolierten Umgebung. Creator nutzen Project Nara direkt in etablierten Programmen wie Blender, Maya, der Adobe Suite oder der Unreal Engine. Die zugrundeliegende Architektur leitet jede visuelle Aufgabe automatisch an das dafür am besten geeignete KI-Modell weiter. Fokus auf Tempo und Herkunft Ein zentraler Aspekt der gesamten Initiative ist die deutliche Reduzierung der Produktionszeit. Die ausgewählten Teams erhielten für ihre ersten Piloten eine strenge Frist von lediglich fünf Wochen. Durch den Einsatz der KI-Modelle sehen Regisseure bereits vor dem Start der eigentlichen Animation, wie spezifische Szenen final wirken. Um die Herkunft der generierten Inhalte und das geistige Eigentum dauerhaft zu schützen, dokumentiert Project Nara jeden Arbeitsschritt über ein integriertes Tracking. Das Studio nutzt die Technologie aktuell ausschließlich für ausgewählte Projekte, die durch den neuen Fonds finanziert werden.

Quelle: www.all-ai.de

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